Im Mathematikunterricht wird logisches Denken sowie genaues bzw. sorgfältiges
Arbeiten gefördert. Gelernt wird sowohl das Nachvollziehen und Rekonstruieren von
vorgegebenen Beispielen und Aufgabenstellungen sowie auch das eigenständige
Erarbeiten von Problemlösungen. Lehrziel ist somit einerseits der Erwerb, der vom
Lehrplan geforderten Inhalte und die Vermittlung der mathematischen
Grundkompetenzen, andererseits das Stärken des flexiblen und kreativen
Denkens. Um diese Ziele zu erreichen, werden unterschiedliche
Unterrichtsmethoden angewandt (Lehrervortrag, Partner- bzw. Gruppenarbeit,
Offenes-Lernen, Projektarbeit, Computer-Einsatz). Dabei wird besonders wert
gelegt auf den Erwerb der sog. „überfachlichen Kompetenzen“ (autonomes Lernen,
Arbeitstechniken, Methodenkompetenz, kooperatives Handeln, kritisches
Reflektieren).
In der Unterstufe haben sowohl RG wie auch WRG eine gleich hohe Stundenanzahl,
da die Mathematik als Grundlage für jede weitere Bildung unerlässlich ist.
In der Oberstufe bietet die etwas höhere Stundenanzahl im RG die Möglichkeit, auf
gewisse Bereiche vertiefend einzugehen, verschiedene Beweise zu führen und
komplexere Problemfelder zu behandeln. In diesem Zweig wird im Schularbeitsfach
Physik das erworbene mathematische Wissen angewendet, sowie im Fach
„naturwissenschaftliches Labor“ zur quantitativen Auswertung von Experimenten
herangezogen. Auch bei unseren jährlich stattfindenden „Science-Days“ werden
immer wieder mathematische Beispiele bearbeitet (z.B. das Eulersche Brücken-
Problem) bzw. Aufgaben aus dem Bereich der Geometrie behandelt. Im WRG
werden im Fach „Economics“ ökonomische Probleme aus dem Bereich der
Wirtschaftsmathematik durchgenommen.