5. Modulare Oberstufe
5. Modulare Oberstufe
 
Seit dem Schuljahr 2006/07 ist die Oberstufe ab der 6.Klasse modular organisiert. Im Schuljahr 2009/10 haben wir uns dem gesamtösterreichischen Dachmodell angeschlossen.
Organisation
Modulare Oberstufe
    • In der 6., 7. und 8. Klasse (10. – 12. Schulstufe) findet der Unterricht in Modulen, das sind einsemestrige Kurse, statt.
    • Ein Modul umfasst 1, 2, 3 oder 4 Semesterwochenstunden, es gibt Blockungen.
    • Es gibt Basismodule, typenbildende Module (auch schulautonome) und freie Wahlmodule.
    • Jedes Modul ist in sich abgeschlossen. Die Module sind voneinander unabhängig
    • Jedes Modul dauert ein Semester
    • Die Gesamtanzahl der Wochenstunden und die Stundentafeln entsprechen dem gesetzlich vorgegebenen Rahmen von 130 Wochenstunden
    • Es gibt 6 freie Wahlmodule und darüber hinaus weitere Wahlmöglichkeiten je nach Schultyp.
    • Es gibt fachbezogene und fächerübergreifende Wahlmodule, sowie Module mit prüfungsimmanentem Charakter.
Leistungsbeurteung
    • Jedes Modul wird gesondert benotet.
    • Es gibt Semesterzeugnisse mit den Beurteilungen über absolvierte Module
    • Alle positiv absolvierte Module werden angerechnet.
    • Bei negativer Beurteilung kann man Modulkolloquien über Module machen (zwei bis vier pro Termin). Die Termine sind jeweils zu Beginn des nächsten Semesters.
    • Das Modulkolloquium über ein Modul kann nach einem Semester wiederholt werden.
    • Module mit prüfungsimmanentem Charakter können nicht kolloquiert werden.
    • Endgültig negativ abgeschlossene Module müssen wiederholt bzw. ersetzt werden.
    • Ein Schüler kann Folgemodule mit seiner Gruppe besuchen.
    • Das Wiederholen eines gesamten Schuljahres im herkömmlichen Sinn entfällt.
    • Module können mehrfach wiederholt werden.
    • Die Höchstdauer des Schulbesuches von 10 Jahren bleibt aufrecht.
    • 2 negative Module desselben Faches können analog zur jetzigen Jahresprüfung bei der Reifeprüfung absolviert werden.
    • Frühwarnung, Feststellungsprüfung: analog zum herkömmlichen System
Begabungsförderung
    • Förderung individueller Leistungspotenziale und des persönlichen Leistungswillens
    • personalisiertes Lernen durch Wahlmöglichkeiten.
    • Autonome Module aus jeweils anderer Schultype zusätzlich absolvierbar.
    • Möglichkeit einzelne Module höherer Schulstufen entsprechend der persönlichen Begabung früher zu absolvieren.
    • Möglichkeit des Erwerbs externer Zertifikate aus unterschiedlichen Bereichen wie z.B. Unternehmerführerschein, Sprachzertifikate, ECDL
    • Angebote von Wettbewerben bzw. Olympiadekursen aus verschiedenen Bereichen