Offenes Lernen
Unter Offenen Lernformen verstehen wir eine veränderte Lern- und Arbeitssituation,
die es den SchülerInnen ermöglicht, schrittweise steigende Verantwortung über
ihren Lernprozess zu übernehmen.
Arbeit mit Offenen Lernformen ermöglicht es, die Begabungen der leistungsstarken
SchülerInnen herauszufordern und lernschwache SchülerInnen zu fördern
Bei der Arbeit mit Offenen Lernformen geben wir Schülerinnen und Schülern
innerhalb eines besprochenen Organisationsrahmens die Möglichkeit in
wechselnden Sozialformen individuell und gemeinsamzu lernen,
aus unterschiedlichen Lernangeboten auszuwählen, die Lernen mit allen Sinnen
berücksichtigen, Selbstkontrolleihrer Ergebnisse durchzuführen, wann immer dies
möglich und sinnvoll ist ihren Arbeitsplatz frei zu wählen, im eigenen Tempo zu
lernen.
Die SchülerInnen lernen sich selbst mit Lernstoff auseinanderzusetzen, ihr Lernen
zu planen, zu systematisieren, zu koordinieren und zu organisieren.
Unsere SchülerInnen eignen sich dabei verschiedene Lern- und Arbeitstechniken
an. Arbeit mit Offenen Lernformen spricht unterschiedliche Lerntypen an und fördert
die Problemlösekompetenz. Die Fähigkeit selbsttätig Entscheidungen zu treffen
steigt.
Um die SchülerInnen bei der Organisation ihres Lernprozesses zu unterstützen,
können Arbeitsplänemit Pflichtaufgaben, Wahlpflichtaufgaben und Zusatzaufgaben
eingesetzt werden. Ziel des Offenen Unterrichts ist selbstgestaltetes Lernen.
Bei der Arbeit mit Offenen Lernformen setzten wir unterschiedliche
Organisationsformen ein.
Offene Lernformen tragen dazu bei, dass SchülerInnen die Fähigkeit des
lebenslangen Lernens erwerben und zu aktiven selbständigen Persönlichkeiten
werden, die imstande sind - sowohl im Team als auch alleine - produktiv zu
arbeiten.