8.1.1 Römisch-Katholischer Religionsuntericht
      Im Mittelpunkt aller Lehrinhalte des röm. kath. Religionsunterrichtes steht der Mensch im Zusammenhang mit seiner Suche nach dem Sinn und der Bestimmung seines Lebens, steht die Psyche des modernen Menschen mit seinen neuen Anforderungen und geänderten Herausforderungen in einer modernen, säkularisierten Gesellschaft:
      Defizite einer umfassenden Persönlichkeitsbildung sollen erkannt und aufgearbeitet werden. Defizite, die sich nicht nur auf die geistigen und körperlichen Fähigkeiten beziehen, sondern insbesondere die seelischen, emotionalen Ebenen berühren:
    • Was den Menschen zum Menschen macht, Menschenwürde und Menschenrechte, Werte und Grundhaltungen
    • Von der Gefahr, sich in Abhängigkeit zu begeben Der freie Mensch schafft Unfreiheit (=ägyptische Sklaverei) durch Formen der modernen Medizin, durch Globalisierung, durch Machtstreben, Freiheit und Verantwortung. Die erlösende Botschaft vom Nicht- Vollkommensein-Müssen.

Das Gewissen: Gewissensbildung und Normen
Orientierung suchen
Nächstenliebe konkret; Vom Recht auf Eigentum; Von der Wahrhaftigkeit; Vom Schutz des Lebens; Der Mensch als geschlechtliches Wesen
Gemeinschaft mit Gott finden
Die ersten drei Gebote oder: Der Mensch lebt in Beziehung zu Gott; Zum Verständnis von Zeichen und Symbolen; Die Initiationssakramente als Kraftquellen des Lebens
Die Rede von den letzten Dingen
      Prognosen, Utopien, Prophetismus; Gott spricht durch berufene Frauen und Männer;  (Falsche) Propheten unserer Zeit; Grundlagen der christlichen Eschatologie
Charisma und Charismen
      Begeistert und Begeisternd; Handeln im „rechten Geist“ und im „Ungeist“; Geistesgaben als Dienst und Aufgabe; Globalisierte Kommunikation; Alte und neue Medien kritisch hinterfragt; Wie das Wort Gottes (auch) zu den Menschen kommen kann;  In der Gesellschaft: Leben mit Menschen aus anderen Kulturen und mit anderen Religionen; In der Ökologie: Verantwortungsbewusster Umgang mit dem geschenkten Lebens-raum
      Text: Mag. Mato Orsolic